Pressebericht des Iserlohner Kreisanzeigers
(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des IKZ)

Veranstaltung: Jahreshauptversammlung 2017

Förderverein Haus Letmathe will Gutes weiter verbessern
Vorsitzender Franjo Schlotmann kündigt auf der Jahreshauptversammlung Investitionen in den Gewölbekeller an

Von Helmut Rauer

Letmathe. Ausverkaufte Veranstaltungen, ein begeistertes Publikum und begeisterte Künstler. Die „Kultur im Gewölbekeller“ ist seit Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. „Fast jede Vorstellung ist ausverkauft, manchmal sogar an mehreren Abenden“, berichtete der Vorsitzende des Fördervereins Haus Letmathe, Franjo Schlotmann, in der Jahreshauptversammlung am Dienstag. „Und viele Künstler von außerhalb sind so begeistert von der Atmosphäre, dass sie unbedingt wiederkommen wollen“, ergänzte Bücherei- Zweigstellen-Leiterin Christa Volkmann. Dabei ist dem Förderverein natürlich nicht entgangen, dass die Auftrittsbedingungen für die Künstler noch technisch verbessert werden können. So wurde im vergangenen Jahr für eine größere Summe eine Tonübertragungsanlage mit Headsets angeschafft. Franjo Schlotmann führte den versammelten Mitgliedern vor, wie sie funktioniert, und kündigte an, dass der Verein auch noch in die Beleuchtung investieren will. So ist daran gedacht, zwei Scheinwerfer-Spots an den Wänden anzubringen.

Neu dabei: Marc Weiß Foto: Rauer

Neu dabei: Marc Weiß Foto: Rauer

Für das Kulturprogramm im nächsten Jahr sind bereits einige Künstler engagiert worden, darunter das Werner-Geck-Sextett, das Gitarristen- Duo Thomas Kirchhoff und Dale Kavanagh sowie der Kabarettist Frank Sauer. Für den Weihnachtsmarkt am Haus Letmathe, der im vergangenen Jahr „richtig prima“ gelaufen sei, kündigte Schlotmann weitere Verbesserungen an. So sollen beim Rundgang durchs Hüttendorf mehr Stellen zum gemütlichen Verweilen geschaffen und die Angebote im Inneren von Haus Letmathe besser ausgeschildert werden. Weiter wies der Vorsitzende darauf hin, dass mit dem Gelände der Westspange (Fingerhutsmühle) ein Aufstellungsort für die von Künstler Frank Haase angebotene „Stadtsäule“ gefunden worden sei. Den Masterplan-Entwurf der Stadt für eine langfristig angelegte Verschönerung und Umgestaltung des Parks von Haus Letmathe bezeichnete Schlotmann als „sehr positiv und realistisch“.

Im Gedenken an den verstorbenen Otto Kröger sprach Schlotmann von einem sehr schmerzlichen Verlust. Kröger habe eine große Lücke hinterlassen. Ersatzweise stellte Paul Müller den Kassenbericht vor, der in Einnahmen und Ausgaben ziemlich ausgeglichen ausfiel. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Zum neuen Schatzmeister (als Nachfolger von Paul Müller) wählte die Versammlung den 35-jährigen Sparkassen-Mitarbeiter Marc Weiß. Schlotmann zeigte sich sehr erfreut über diese Verjüngung des Vorstands und kündigte an, sich als Vorsitzender innerhalb der nächsten zwei Jahre auch nach einem Nachfolger umzusehen. Zunächst aber wurde er noch einmal in seinem Amt bestätigt, ebenso wie die übrigen Vorstandsmitglieder: Gisela Wydra (zweite Vorsitzende), Herbert Müller (Schriftführer), und Susanne Manasterni (Mediensprecherin).