Die Aktivitäten des Fördervereins Haus Letmathe

Es begann alles mit der zufälligen (Wieder-) Entdeckung des Gewölbekellers im Haus Letmathe und der Überzeugung, dieser Raum dürfe nicht Abstellraum bleiben, sondern müsse – entsprechend wieder hergerichtet – für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden. Immer mehr Letmather Bürgerinnen und Bürger wurden auf den Gewölbekeller aufmerksam gemacht. Die durchweg positive Reaktion führte zu der Überzeugung, gemeinsam aktiv werden zu müssen.

Am 18. Oktober 2000 fand nach gründlicher Vorbereitung die Gründungsversammlung des „Fördervereins Haus Letmathe“ statt. Nach intensiven Diskussionen wurde der gemeinsame Wille deutlich, den Gewölbekeller wieder mit Leben zu füllen, und zwar auf keinen Fall in professioneller  Regie – etwa als Weinstube -, sondern mit kulturellen Veranstaltungen verschiedenster Art, z.B. Lesungen, Konzerten, Kleinkunst, Ausstellungen, Vorträgen und Gesprächsrunden. Einmütig wurde der „Förderverein Haus Letmathe“ gegründet, denn es war klar geworden, dass eine gründliche Renovierung des Gewölbekellers nur im Rahmen entsprechender Maßnahmen für das ganze Anwesen möglich sein würde. Die Satzung wurde beschlossen und der erste Vereinsvorstand gewählt. Alle 32 anwesenden Personen traten dem Förderverein bei. Schnell wurden daraus über 300 Mitglieder.

Die wichtigsten Aktivitäten des Fördervereins: Eintragung des Vereins beim Amtsgericht Iserlohn, Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt, Beauftragung eines Architekten mit der Anfertigung von Bauzeichnungen (es gab keine einzige!) und mehreren Nutzungsvorschlägen, eine bauhistorische Untersuchung, einmütige Unterstützung der Pläne durch Rat und Verwaltung der Stadt Iserlohn, durch die Bezirksregierung sowie das Westfälische Amt für Denkmalpflege, dann auch durch die Landesregierung. Für einen Gesamtbetrag von 3,5 Millionen Euro sollte aus dem alten Herrenhaus wieder ein Schmuckstück im Ortsteil werden.

Zum Glück blieb die Stadt trotz der schwierig gewordenen finanziellen Lage  bei ihrer Zusage, 1,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Jetzt musste eine „kleine Lösung“ gefunden werden, aber die Hauptsache war: Haus Letmathe konnte renoviert werden. Es wurde  eine gründliche Sanierung, denn bei den Bauarbeiten wurden erhebliche Mängel sichtbar, und man konnte froh sein, dass  bis dahin kein Unglück geschehen war.

Im Sommer 2009 waren die Arbeiten beendet und das Gebäude erstrahlte wieder in vollem Glanz. Die Letmather Kirchengemeinden und viele Vereine, Verbände und Gruppierungen sowie Einzelpersonen organisierten als Festgemeinschaft ein Bürgerfest zur Wiedereroffnung von Haus Letmathe, das am 12. September 2009 in großem Rahmen mit beeindruckender Beteiligung der Letmather Bevölkerung rund um Haus Letmathe gefeiert wurde.

Inzwischen ist aus dem Gewölbekeller ein begehrter Veranstaltungsort geworden. Der Förderverein hat in erheblichem Umfang investiert für die Moblierung, Beleuchtung und Ausgestaltung des Gewölbekellers und der Nebenräume. Bücherei und Förderverein bieten von September bis Juni ein buntes Programm an, und regelmäßig sind die Vorstellungen restlos ausverkauft. Konnte es einen überzeugenderen Beweis geben dafür, dass die Bemühungen um den Erhalt des alten Herrenhauses und seine aktuelle Nutzung sich in vollem Umfang gelohnt haben?

Was bürgerschaftliches Engagement auch in finanziell schwierigen Zeiten zu leisten imstande ist, wurde auch im  Jahre 2011 deutlich, als sich der Förderverein und weitere (über 60!) Vereine sowie die Kirchengemeinden zur „Festgemeinschaft 975 Jahre Letmathe“ zusammenschlossen, ein umfangreiches und vielseitiges Jahresprogramm (über 70 Veranstaltungen!)  organisierten und dank des ehrenamtlichen Einsatzes der Beteiligten und der vielen Spender und Sponsoren zum Abschluss des Jubiläums dem „Hospiz Mutter Teresa“ einen Scheck von 14.000 Euro überreichen konnten. Hoffen wir, dass Idealismus und Einsatzbereitschaft auch in Zukunft erhalten bleiben!

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Die Ziele des Fördervereins

Aus dem alten Herrenhaus sollte wieder ein Schmuckstück in Letmathe werden. Dank der Unterstützung der Stadt konnte gründliche Sanierung realisiert werden. Im Laufe der Bauarbeiten wurden erhebliche Mängel sichtbar und man konnte froh sein, dass bis dahin noch kein Unglück geschehen war.

Im Sommer 2009 waren die Arbeiten beendet und das Gebäude erstrahlte wider in vollem Glanz. Die Letmather Kirchengemeinden und viele Vereine, Verbände und Gruppierungen sowie Einzelpersonen organisierten als Festgemeinschaft ein Bürgerfest zur Wiedereröffnung von Haus Letmathe, das am 12. September 2009 in großem Rahmen und mit beeindruckender Beteiligung der Letmather Bevölkerung rund um Haus Letmathe gefeiert wurde.

Inzwischen ist aus dem Gewölbekeller ein begehrter Veranstaltungsort geworden. Der Förderverein hat in erheblichem Umfang investiert für die Ausstattung des Gewölbekellers und der Nebenräume. Bücherei und Förderverein bieten von September bis Juni ein buntes, regelmäßig ausverkauftes Programm an. Kann es einen überzeugenderen Beweis geben dafür, dass die Bemühungen um den Erhalt des alten Herrenhauses und seine aktuelle Nutzung sich in vollem Umfang gelohnt haben?

Was bürgerschaftliches Engagement auch in finanziell schwierigen Zeiten zu leisten imstande ist, wurde auch 2011 deutlich, als sich der Förderverein und weitere (über 60!) Vereine sowie die Kirchengemeinden zur „Festgemeinschaft 975 Jahre Letmathe“ zusammenschlossen, ein umfangreiches und vielseitiges Jahresprogramm (über 70 Veranstaltungen) organisierten und dank des ehrenamtlichen Engagements der Beteiligten und der vielen Spender und Sponsoren zum Abschluss des Jubiläums dem „Hospiz Mutter Teresa“ einen Scheck von 14.000 Euro überreichen konnten.

Hoffen wir, dass Idealismus und Einsatzbereitschaft auch in Zukunft erhalten bleiben!

Franz-Josef Schlotmann
Vorsitzender des Fördervereins Haus Letmathe e.V.